Innovationsnetzwerk Swiss PropTech: Grenzen überschreiten, Brücken schlagen

Swiss PropTech: Grenzen überschreiten, Brücken schlagen

Zum Jahreswechsel 2016/2017, vor knapp zwei Jahren, wurde das Innovationsnetzwerk SwissPropTech gegründet – und traf damit genau den Puls der Zeit. Während die Zahlen für den Suchbegriff „PropTech“ in den Suchmaschinen noch auf einem relativ niedrigen Niveau waren, machte sich in der hiesigen Immobilienbranche bereits eine vage, aber stetig zunehmende Digitalisierung bemerkbar. Mehr und mehr Startups in der Immobilienwirtschaft poppten auf und gewannen an Freunden, Unterstützern, aber auch an Finanzierern – und schliesslich an messbarem Umsatz.

Start ins dritte PropTech-Jahr

Zu Beginn von Jahr 3 von SwissPropTech zeigt sich, dass es auch in der Schweiz schon merkliche Veränderungen im Markt gibt. Neue Akteure zunehmend Raum einnehmen und ihre Geschäftsideen optimieren bzw. perfektionieren. Ein deutliches Merkmal ist der 2017 erstmals initiierte SwissPropTech Day, der 2018 in seiner zweiten Auflage mit rund 120 Teilnehmenden eine Vervierfachung der Gästezahl erzielte. Weiteres Wachstum wird nach bisherigem Stand die 2019er Edition des Events bringen, da die Kooperationen zwischen Etablierten und Newcomern immer engmaschiger werden.

Intelligente Lösungen mittels Machine Learning

Erfolgreiche Beispiele für Schweizer PropTech-Unternehmungen auf internationaler Bühne stellten sich auch ein: Das Zürcher Startup PriceHubble von den Gründern Stefan Heitmann und Markus Stadler gewann kürzlich auf der Internationalen Immobilieninvestmentmesse Expo Real in München den Wettbewerb in der Kategorie Invest in der Konkurrenz mit vier weiteren Firmen. PriceHubble automatisiert mit Hilfe von Machine Learning Prozessen Immobilienanalysen, -bewertungen und -prognosen und nutzt dazu grosse Datenmengen. Das Unternehmen ist derzeit im Heimatmarkt Schweiz sowie in Deutschland und Frankreich aktiv. Die weitere internationale Expansion ist in Vorbereitung.

Zeigen, was man kann

Weitere Schweizer Wettbewerbsteilnehmende in München waren Loriot AG, Tokenestate, Carbon Delta AG und Archilyse. Damit deckte die Eidgenossenschaft neben der Kategorie Invest auch die Segmente Smart City & Work sowie Plan & Build ab – und nahm so in drei von fünf Kategorien teil. Dies zeigt, wie breit aufgestellt und vielfältig sich die PropTech-Szene hierzulande derzeit darstellt. Chancen zur Präsentation und zur Begutachtung neuer Schweizer Ideen werden sich an den internationalen Messen Immo’19 am 22.+23. Januar in Zürich (Schweiz) und Mipim vom 12.-15. März in Cannes (Frankreich) bieten.

Brücken schlagen – weltweit

Auch für das Innovationsnetzwerk SwissPropTech ging es in den vergangenen 22 Monaten steil bergauf: Inzwischen zählt es insgesamt mehr als 75 Mitglieder aus dem Kreis von Startups und etablierten Grossunternehmungen. Mehr als 40 Partner unterstützen es derzeit; seit Gründung initiierte bzw. begleitete SwissPropTech über 70 Events sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Hier ist auch eines der Hauptziele zu formulieren: SwissPropTech und dessen Initiator Mario Facchinetti will Brücken schlagen zwischen der etablierten Immobilienwirtschaft und innovativen Startups, zwischen der Schweiz und vielen anderen Ländern weltweit.

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