Brand Storytelling: mit Geschichten ein Gesicht geben

Storytelling ist nicht nur für Produkte und Kampagnen gemacht. Das heisst, Marken brauchen eine Kernbotschaft. Wir unterscheiden Inhalte bzw. Content, die auf den drei Ebenen Marke, Unternehmen und Produkt geplant und moderiert werden sollen. Wie gut eine Marke funktioniert, hängt neben Design-Aspekten vor allem davon ab, ob sie glaubwürdig eine Geschichte erzählt, die vor allem Herz aber auch Hirn anspricht. Storytelling fängt bei der Marke an und ist auf dieser Ebene langfristig angelegt.

Die Marke als Basis

Starke Marken bieten Orientierung, stiften Vertrauen und gelten als Richtungsweiser. Eine ausgeklügelte Brandstory verleiht einer Marke oder einem Produkt Charakter und gibt der Zielgruppe ein umfangreiches Bild davon, wofür die Marke steht. Potentielle und aktuelle Kunden beziehen mit der Story verknüpfte Eigenschaften auf sich selbst, sie identifizieren sich mit der Marke.

Eine glaubwürdige Geschichte über sich selbst erzählen kann aber nur, wer sich selbst gut kennt. Seine Herkunft, die eigene DNA und damit auch den Markenkern zu kennen, ist entscheidend.

Folgende Fragen helfen, sich klarer zu werden, wer man ist:

  • Entstehung, wo kommen wir her?
  • Welche Visionen und Werte haben wir?
  • Welche Zielgruppen haben wir und welchen Nutzen stiften wir für sie?
  • Was macht uns einzigartig?
  • Ziele, wohin wollen wir?

Die Story dazu

Wie sollen Stories rund um eine Marke aufgebaut sein, in Anbetracht der Informationsflut und vielen unbedeutenden Infos, die täglich, ja minütlich auf alle einprasseln?

  1. Bedeutsam
  2. Persönlich
  3. Emotional
  4. Einfach
  5. Glaubwürdig

Funktioniert das auch im B2B-Umfeld?

In B2B-Märkten sind viele Unternehmen nur damit beschäftigt, Scores, Performance und Return on Investment zu verkaufen, dass sie vergessen, dass sie auch mit Menschen zu tun haben. Auch im B2B-Sektor suchen sie in einer Marke vor allem nach Vertrauen und Verlässlichkeit. Marken haben die Kraft, diese Unsicherheit und das empfundene Risiko für Kunden zu verringern. Dazu dürfen sie allerdings nicht nur Fakten und Performance sichtbar machen, sondern können und müssen auch Werte und Haltungen transportieren. Ein ausdifferenzierter Markencharakter hilft, die Persönlichkeit einer Marke greifbar zu machen und wird so zur Basis für eine nachhaltige Beziehung zum Kunden.

Firmen- und Markenschutz – brauchen Sie das?

Sie wollen Ihren Firmennamen, Produkte oder Dienstleistungen schützen lassen? Das können und sollten Sie mittels Firmen- und Markenschutz tun.

Die Begriffe in Kürze

Die Firma ist im rechtlichen Sinne der Name des Unternehmens und wird mit der Eintragung im Handelsregister automatisch geschützt. Eine Marke im rechtlichen Sinn ist ein geschütztes Kennzeichen (Wort-, Bild- oder Wort-Bild-Marke), mit dem ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen von anderen Unternehmen unterscheidet. Geistiges Eigentum hat nicht direkt etwas mit Firmenschutz zu tun, kann aber, wenn die Firma auch als Marke geschützt werden soll, direkt damit zusammenhängen. Der Markenschutz ist eines der Schutzrechte von geistigem Eigentum.

Vorgehen

Der Firmenschutz wird wie bereits geschrieben mit der Eintragung ins Handelsregister aktiv, beim Markenschutz ist das Vorgehen etwas komplizierter und aufwändiger. Das Markenrecht entsteht mit der Eintragung im Markenregister. Es gibt den nationalen, europaweiten, internationalen oder spezifisch für einzelne Länder definierten Markenschutz.

Alle weiteren Infos zum Firmen- und Markenschutz finden Sie hier. Wir haben dazu für die Fasoon AG, das führende Schweizer Gründungsportal, gebloggt.

Raphael Imhof
https://c-hochzwei.com/raphael-imhof/
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